Hundephysiotherapie und -osteopathie

Achtung: Anmeldeschluss für diese Ausbildung ist der 15.11.2017

 Was erwartet Sie in dieser Ausbildung?

Mit dieser Ausbildung möchte ich einen Teil dessen zurückgeben, was mir die Hunde im Laufe meiner langjährigen Arbeit als Tierphysiotherapeutin und -osteopathin beigebracht haben.

Jeder Hund ist etwas Besonderes, hat seine eigene Geschichte und lehrt uns, immer wieder neu hinzusehen und sich einzufühlen.

So ist auch diese Ausbildung so aufgebaut, dass wir uns zunächst die Grundlagen erarbeiten. Dazu gehören die Grundlagen der Anatomie genauso wie die Techniken der klassischen Physiotherapie.

Um wirklich gut zu sein, müssen die Hände „sehen lernen“. Je weiter wir uns in die Techniken einarbeiten, desto besser wird das Gefühl für das Gewebe. Hier hat jeder Teilnehmer sein eigenes Tempo, da man nichts erzwingen kann. Es ist ein immerwährender Prozess des Einfühlens, der eigenen Arbeit an sich selbst und des Verstehens des Hundes.

Wir erlernen die Zusammenhänge der Faszien, Muskeln, Knochen und Gelenke und damit die Möglichkeit, Blockaden über die fasziale Osteopathie sanft zu lösen. Deswegen ist es auch eine Ausbildung zur ganzheitlichen Hundephysiotherapeutin und -osteopathin.

Die Hunde sind dabei unsere Lehrer, da Körper, Geist und Seele immer zusammen gehören, sind sie diejenigen, die uns sagen, was dürfen wir wann auflösen und wann wenden wir welche Techniken an. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Hund, gerne auch Ihre Hunde mitbringen. Die Hunde sollten sozialverträglich sein. Je mehr Hunde wir haben, um das Fühlen zu lernen, desto besser. So können die einzelnen Hunde sich auch mal eine Auszeit nehmen, wenn Ihnen die Überei zu viel wird.

Da Lebewesen nicht nur aus Knochen und Muskeln bestehen, beschäftigen wir uns auch mit den Grundlagen des Stoffwechsels und der Ernährung, denn ein guter Therapeut erkennt, wann zunächst ein anderes Problem gelöst werden muss, damit unsere Behandlung überhaupt Erfolg haben kann.

Ebenso macht es einen guten Therapeuten aus, dass er über den Tellerrand hinausschaut, weswegen diese Ausbildung noch Einblicke in die Akupressur und die Kommunikation der Hunde beinhaltet. Hunde nehmen im Leben der Menschen immer mehr unterschiedliche Plätze ein. Die Palette geht über den Familienhund, zum Sporthund bis hin zum Arbeitshund mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Psyche und den Bewegungsapparat der Hunde.

Da das Gebiet der Hundephysiotherapie bzw -osteopathie nichts ist, was man einfach nur auswendig lernen kann, sondern ein grosser Anteil das Fühlen lernen und Zuhören ist, werden in diesem Ausbildungsgang nur maximal 6 Teilnehmer zugelassen, denn in einer grossen Gruppe ist es meiner Meinung nach nicht möglich, einen verantwortungsbewussten Umfang mit dem Patienten und seinem Gewebe zu erl20170715_222534ernen.

Unser Leben ist eine ständige Weiterentwicklung, von daher sind Sie am Ende dieser Ausbildung in der Lage, einen Hund kompetent und verantwortsbewusst zu behandeln, aber am Anfang Ihres Weges als Therapeut. Welchen Weg Sie dann einschlagen, hängt von Ihnen ab und wieweit Sie es zulassen, dass die Hunde Sie anleiten, mehr zu lernen und zu erkennen ebenfalls.

Sie bekommen von uns umfangreiche Skripte, die Ihnen als Nachschlagewerk dienen werden. Im Unterricht wird in moderner Präsentationsform mit anschaulichen Fotos, Grafiken, Filmen und mit Hilfe des zur Verfügung stehenden Hundeskeletts alles erarbeitet, was für die theoretischen Grundlagen erforderlich ist. Ein hoher Praxisanteil hilft Ihnen, das Gefühl Ihrer Hände und Ihre Wahrnehmung für die Struktur des Hundes und seiner Kommunikation mit Ihnen zu schulen.

Voraussetzungen für diese Ausbildung sind:

  • Hunde in Ihrem Umfeld, an denen Sie üben können. In den Ausbildungen kann nur die Grundlage vermittelt werden, damit die Hände sehen lernen, müssen sie viel Übung bekommen. Auch die eigene Wahrnehmung können Sie nur durch viel Üben erweitern. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung und der nachher folgende Schritt ins „wahre Leben“ hängen maßgeblich vom Üben ab.
  • Einen eigenen Hund, den Sie zum Unterricht mitbringen können. Wer mehr Hunde mitbringen kann, sollte dies bei der Anmeldung angeben. Es entlastet die anderen Hunde, wenn wir mehrere zum Üben zur Verfügung haben. Es wird im Unterricht darauf geachtet, dass die Hunde nicht überfordert werden.
  • Viel Einfühlungsvermögen für den Hund.

Termine und Kurz-Info:

  • Organisatorisches, Arbeitsschutz, Aufbau des Skelettes, Muskelaufbau, Nerven, Schmerzen
    Muskulatur am Hund, Massagegriffe, Gangbildanalyse
  • Lerntechniken allgemein und bezogen auf den Unterrichtsstoff, Referent: Jürgen Kissinger
  • Gelenke, Bänder, Sehnen, Dehnungsübungen, Isometrische Übungen, Statik, Dynamik, Hundeformen, Gangbildanalyse
  • Grundlagen der Ernährung, Referent: Dr. Kathrin Irgang
  • Krankheiten aktiver und passiver Bewegungsapparat, Anamnese, Adspektion, Palpation, Analysebogen, Allgemeine Anatomie: Referent: Dr. Ines Hoffmann
  • Vorträge der Teilnehmer, gemeinsames Besprechen, Geriatrie, Wärme- und Kälteanwendungen, TENS und Magnetfeld, Referent Magnetfeld: Michael Becker, Lösen von Blockaden
  • Grundlagen Verhalten, Referent: Judith Böhnke, Faszien, Narben, Faszientechniken (Listening Test) Bewegungsübungen Innen
  • Lymphdrainage, Einführung in die Akupressur: Referent Akupressur: Dr. Sabrina Glöckner
  • Rollenspiel Hundebehandlung, Prüfungsvorbereitung, ggf. Übung an fremden Hunden in einem privaten Tierheim.
  • Prüfung

Unterrichtszeiten:

Samstag und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr

Die während des Unterrichts verbleibenden Zeiten werden zur Wiederholung genutzt.

Terminänderungen u.a. in Abstimmung mit den Teilnehmern vorbehalten. Details zu den Kursinhalten bitte anfordern.

Termine:

27.1./28.1.2018
24.2./25.2.2018
03./04.03.2018 (Lernseminar)
24./25.03.2018
21./22.04.2018
26./27.05.2018
23./24.06.2018
28./29.07.2018
25./26.08.2018
15./16.09.2018
27./28.10.2018
01./02.12.2018 (Prüfung)

Seminarorte:

Die Ausbildung findet in Hindenberg 7, 16835 Lindow OT Hindenberg statt.

Im Oktober gibt es je nach vorhandener Zahl der aufgenommenen Hunde, einen Übungstag in einem privaten Tierheim.

Dozenten

Alle Dozenten sind Praktiker und hochmotiviert, ihr Wissen im Dienste der Hunde weiter zu geben.

Dr. Kathrin Irgang, Tierärztin mit dem Arbeitsschwerpunkt Rationsberatung
Dr. Sabrina Glöckner, Tierärztin mit dem Arbeitsschwerpunkt Akupunktur
Ines Hoffmann, Tierärztin
Susanne Salzmann, Tellington TTouch®Practioner 3, Lehrerin für Feldenkrais und Reiten, Centered Riding Ausb. Stufe 2
Judith Böhnke, Akademie für Menschen mit Tier, Gewaltfreie Kommunikation mit Hunden
Claudia Jung, Tierphysiotherapie (DGT), energetische Pferdeosteopathie nach Salomon (EPOS), Ganzheitliche Gedächtnistrainerin
Jürgen Kissinger, Ganzheitlicher Gedächtnistrainer

Kosten der Ausbildung
Die Kosten der Ausbildung betragen 5.125,- incl. MwSt. zzgl. Prüfungsgebühr in Höhe von 250,00 €.
Die Ausbildungskosten sind in zehn monatlichen Teilbeträgen in Höhe von 512,50 EUR zu zahlen.

Sie lernen in kleinen Gruppen mit maximal 6 Teilnehmern und schliessen Ihre Ausbildung mit einer mehrstufigen Prüfung bei Animal-Check ab. Sie umfasst eine definierte Abschlussarbeit, eine schriftliche Prüfung, eine Anatomieprüfung am Skelett und am Hund sowie eine praktische Prüfung am Hund.

Weitere Anfragen bzw Anmeldungen für diese Ausbildung richten Sie bitte an claudia_jung@arcor.de

Es betreut Sie in dieser Ausbildung:

Claudia Jung

OS9H3979

Foto J. Becker

Frau Jung leitet das Animal-Check Institut und ist Tierphysiotherapeutin (DGT) sowie faszial und viszeral arbeitende Osteopathin.

Sie ist ferner Autorin der Bücher: „Wenn Pferde älter werden“, „Pferde richtig massieren“ und „Katzen massieren“. Alle Bücher erschienen im CADMOS-Verlag.



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